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- Di, 22.03.2011: Winterkatze ade
- Sa, 25.12.2010: Winterkatze
- Sa, 25.12.2010: Ende der Saison
- Sa, 25.12.2010: WoMo in Winterkur
- Mi, 08.09.2010: Erster richtiger WoMo Urlaub
- Mi, 08.09.2010: Louis hat ein neues Zuhause
- Mi, 08.09.2010: Neues zum WoMo
- Di, 29.06.2010: Campingplatz Liblarer See bei Brühl
- Di, 29.06.2010: Campingplatz Kerstgenshof bei Sonsbeck/Xanten
- Di, 29.06.2010: Vielleicht neues Zuhause für Louis
Archive für September 2010
Erster richtiger WoMo Urlaub
Mi, 08.09.2010 by Ernst.
Wir haben unsere erste längere Tour hinter uns. Waren zwar nur zwei Wochen, aber es war trotzdem sehr aufschlussreich. Es ging auch darum, ob wir uns ein Leben im WoMo vorstellen könnten.
Zuerst sind wir nach Winsen/Aller in die Lüneburger Heide. Allerdings in zwei Etappen. Wir empfinden es nicht als nötig, mehr als 200 km am Tag zu fahren. Wir sind ja nicht auf der Flucht.
Erste Station der Stellplatz in Löhne. Dieser von einem Verein erstellte Platz ist sehr schön und zu empfehlen. Wir waren quasi alleine auf dem Platz (ein Wohnwagen mit Erlaubnis war noch da)und hatten einen ruhigen Abend. Ein Vereinsmitglied kam sogar vorbei und hat uns begrüßt. Sehr nett.

In Winsen haben wir uns dann für den Südcamping entschieden. Für mehrere Tage ziehen wir einen Campingplatz vor, da wir uns dann auch ausbreiten möchten und eben etwas komfortabel wohnen möchten. Der Campingplatz ist toll gelegen an der Örtze. Sehr ruhig und mit super Sanitäranlagen. Und erstaunlicherweise war kaum was los. Wir hatten quasi 1.000 qm für uns alleine.

Als dann am Mittwoch der große Regen angekündigt wurde, haben wir uns laut Wetterkarte entschieden, runter zur Mosel zu fahren. Am Donnerstag morgen los und das war auch gut so. Was wir allein unterwegs an Regen hatten möchte ich nicht auf dem Campingplatz erlebt haben wollen.
Für die erste Nacht an der Mosel wollten wir auf einem Stellplatz übernachten. Aber das war schwieriger als vorgestellt. Wir hatten nicht erwartet, dass an der Mosel die Hälfte aller in Deutschland zugelassenen WoMos unterwegs sind.
Nach vier vollen Plätzen haben wir dann einen kleinen Platz in Ellenz/Poltersdorf gefunden, der noch Platz hatte. War aber nur ein Parkplatz direkt an der B49. Zur Übernachtung aber ok. Dafür aber mit 4,50 Euro nicht billig. Nett war der Brötchenservice am Morgen.
Dann sind wir weiter nach Saarburg. Wir hatten uns den Campingplatz Waldfrieden ausgesucht. Und der ist echt zu empfehlen. Ein schöner kleiner Platz mit guten Sanitäreinrichtungen und absoluter Ruhe. Der Name ist Programm. Es gibt nur ein Problem. Das WoMo sollte nicht länger als 7 Meter sein. Denn für unsere 9 Meter gab es nur einen Platz, und der lag leider ab Mittags im Schatten und direkt am Waldrand. Das war dann schon etwas sehr ungemütlich.

Also zwei Tage später wieder zurück an die Mosel. Eine WoMo fahrende Holländerin hatte uns den Campingplatz Holländischer Hof in Senheim empfohlen. Wer sich mal im eigenen Land fremd fühlen möchte, der sollte dort hinfahren. Zu 99,5 Prozent Holländer. Inklusive der Betreiber. Aber trotzdem ein sehr schöner Platz. Direkt an der Mosel, nicht an der B49 und sehr gut geführt. Aber auch voll. Die Plätze wurden dort nie kalt. Trotzdem war der Platz recht ruhig, da er überwiegend von älteren Paaren besucht wird. Für Kinder war auch nicht wirklich viel Angebot da. Wir haben uns jedenfalls den Rest der Woche dort sehr wohl gefühlt. Da war das Wetter natürlich nicht unschuldig dran.

Samstags ging es dann Richtung Heimat. Auch wieder in zwei Etappen. Auch wenn es nur 200 km waren, wir hatten es ja nicht eilig. Quer durch den Westerwald nach Dattenfeld ins Windecker Ländchen. Dort haben wir dann mit ein paar anderen WoMos einen wunderschönen Abend auf der Festwiese “Auf dem Greent” verbracht. Ein sehr schön ruhig gelegener Stellplatz direkt an der Sieg. V/E gibt es bei Bedarf im Ort. Der Platz selber ist kostenlos. Ein absolut tolles Angebot.

Sonntag war der Weg zurück natürlich nur noch ein Katzensprung. Was hat das nun an neuen Erkenntnissen gebracht? Eigentlich war es nur eine Bestätigung unserer Vorstellungen. Diese Art zu leben wäre für uns traumhaft. Der Alpha ist nahezu ideal für uns. Das ewige draußen leben macht unheimlich Spaß. Bis in die Dunkelheit hinein haben wir vor dem WoMo gesessen und Musik gehört, geredet, gelesen oder einfach die Sterne betrachtet. Auch war die Kommunikation zwischen uns erheblich intensiver, weil sich Alles auf viel kleinerem Raum abspielt als in der Wohnung. Einfach toll.
Auch Einsichten haben wir gewonnen. Auf so kleinem Raum muss man Ordnung halten, sonst kann man sich in kürzester Zeit nicht mehr bewegen. Und es fällt viel leichter, da Alles nah und greifbar ist. Spülen, staubsaugen, wischen, alles geht viel schneller, weil es in kleinerem Rahmen ist.
Insgesamt ist für uns klar, dass die Pläne, die wir seit einem Jahr schmieden, genau das Richtige für uns sind. Wir freuen uns irrsinnig auf dieses Leben und können es kaum abwarten.
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Louis hat ein neues Zuhause
Mi, 08.09.2010 by Ernst.
Nun ist es also Fakt. Louis hat ein neues Zuhause.
Der Urlaubsaufenthalt bei Marianne verlief so gut, dass Louis ab nun bei ihr wohnt. Aber das war schon sehr komisch. Es war das erste Mal seit 20 Jahren, dass wir nach hause gekommen sind, ohne dass uns eine Katze begrüßt hat. Daran müssen wir uns wohl gewöhnen. Aber es ist das beste so. Louis hat ein liebendes neues Zuhause und wir sind frei in der Entscheidung, einfach wegzufahren. Das war unser Wunsch und nun hat er sich erfüllt. Auch wenn es eher vom Kopf entschieden wurde. Das Gefühl muß sich in diesem Fall einfach beugen.
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Neues zum WoMo
Mi, 08.09.2010 by Ernst.
Mittlerweile haben wir noch ein paar Sachen umgebaut. Ich habe eine neue Steckdosen-Zentrale eingebaut mit 4 mal 220 Volt, 2 mal 12 Volt und einmal USB. Da haben wir auch den neuen Fernseher angeschlossen. Der hat ein super Bild und hängt jetzt zentral im Wohnbereich.
Das Froli-System müssen wir nochmals umbauen. Die Teller sind noch zu weit auseinander.
Wir haben auch leider immer noch das Leck im Alkoven. Mittlerweile bin ich der Meinung, es kommt von einem der Alkovenfenster. Das Wasser sucht sich dann einen Weg zwischen den GFK Platten und kommt vorne an einem Loch an der Nahtstelle raus. Ich werde die sochrecht brüchigen Gummis mal abdichten. Vielleicht bringt das was. Die andere Seite war nämlich auch undicht und die konnten wir leicht abdichten.
Der Wasserhahn in der Küche leckt. Auch das muss ich wohl reparieren. Ich werde den Einsatz mal rausnehmen. Vielleicht gibt es dafür Ersatz.
Der Heckkoffer ist nun in Arbeit und wird wohl diesen Monat montiert.
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